Website kostenlos analysieren: worauf es bei Conversion wirklich ankommt
Eine gute kostenlose Website-Analyse misst nicht nur die Ladezeit, sondern die echten Conversion-Hebel: den ersten Eindruck über dem Fold, die Headline, den Call-to-Action, das Formular und die Mobil-Ansicht. Reine Performance-Tools übersehen das. Mit dem kostenlosen Website-Check siehst du in unter einer Minute, wo Besucher abspringen, und bekommst pro Schwachstelle eine Einschätzung statt einer nackten Zahl.
Von Sebastian Klenk · Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026
Was eine kostenlose Website-Analyse wirklich prüfen sollte
Die meisten Gratis-Tools messen Technik: Ladezeit, Lighthouse-Score, kaputte Links, etwas SEO. Das ist nützlich, beantwortet aber nicht die Frage, die dich Geld kostet: Warum klickt niemand auf den Button? Eine Conversion-Analyse schaut auf die ersten Sekunden eines Besuchs und auf die Stellen, an denen Menschen abspringen, statt nur auf den DOM.
Ladezeit zählt: Braucht deine Seite auf dem Handy mehrere Sekunden, sind manche Besucher schon weg, bevor sie etwas gesehen haben. Aber eine Seite kann technisch sauber sein und trotzdem schlecht konvertieren, weil die Headline nichts aussagt und der CTA zwischen fünf anderen Links untergeht.
Die sechs Hebel, auf die es ankommt
- Above-the-Fold: Versteht ein Fremder in fünf Sekunden, was du anbietest und für wen? Was ohne Scrollen sichtbar ist, entscheidet, ob jemand bleibt.
- Headline: Sagt sie konkret, was der Besucher davon hat, oder ist sie austauschbar? Die Überschrift ist oft der teuerste Satz der Seite.
- Call-to-Action: Gibt es genau einen klaren nächsten Schritt, eindeutig formuliert („Termin anfragen“ statt „Mehr erfahren“)? Drei gleich laute Buttons sind kein CTA, sondern Lähmung.
- Formular: Wie viele Felder, wie viel Reibung? Jedes unnötige Pflichtfeld kostet Abschlüsse.
- Mobil-Ansicht: Lädt die Seite schnell und funktioniert sie am Daumen? Der Großteil der Besucher kommt vom Handy.
- Vertrauen: Sieht man Referenzen, echte Kontaktdaten, Bewertungen? Ohne Vertrauensanker bleibt auch ein gutes Angebot liegen.
Wer eine Website kostenlos analysieren will, nimmt am besten ein Tool, das diese sechs Punkte zusammen bewertet, nicht nur die Ladezeit. Der kostenlose Scan von Figgle prüft genau diese Hebel und gibt dir pro Punkt eine konkrete Einschätzung.
Drei blinde Flecken der gängigen Tools
Erstens der erste Eindruck: Tools lesen den Quelltext, prüfen aber nicht, ob ein Mensch sofort kapiert, worum es geht. Zweitens die CTA-Logik: Ein Button kann da sein und trotzdem unsichtbar wirken, wenn drumherum fünf weitere Links um Aufmerksamkeit kämpfen. Drittens die mobile Realität: Viele Reports werten die Desktop-Ansicht aus, obwohl deine Kundschaft am Smartphone scrollt.
Eine ehrliche Analyse benennt Probleme nicht nur, sie ordnet sie. Eine unklare Headline über dem Fold wiegt schwerer als ein Bild, das ein paar Kilobyte zu groß ist. Genau diese Reihenfolge fehlt den meisten Gratis-Checks, und ohne sie weißt du nicht, wo du anfangen sollst.
Analyse ist der Anfang, nicht das Ende
Ein Scan zeigt, wo es hakt. Was er nicht ersetzt: das Ausprobieren. Ob eine neue Headline mehr Anfragen bringt, weißt du erst, wenn beide Varianten gegeneinander laufen. Bei genug Traffic ist das ein klassischer A/B-Test (prüfe mit dem A/B-Test-Rechner, ob deine Besucherzahl reicht). Bei wenig Traffic helfen eher Erkenntnisse aus ähnlichen Seiten als monatelanges Warten auf statistische Signifikanz.
Manche Verbesserungen wirken auch ohne Test, ab dem ersten Besucher: Inhalte, die sich an Tageszeit, Region oder Wetter anpassen. Das geht mit Figgle Moments ohne Tracking und kostenlos.
Häufige Fragen
Ist eine kostenlose Website-Analyse wirklich aussagekräftig?
Ja, wenn das Tool die richtigen Dinge prüft. Ein reiner Ladezeit-Check sagt wenig über deine Abschlüsse aus. Eine Analyse, die Above-the-Fold, Headline, CTA, Formular und Mobil-Ansicht zusammen bewertet, zeigt dir die teuersten Schwachstellen. Sie ersetzt keinen Test, gibt dir aber eine klare Reihenfolge, wo du anfangen solltest.
Welche Tools eignen sich für eine kostenlose Conversion-Analyse?
Für reine Technik sind Google PageSpeed Insights oder Lighthouse gut. Für die Conversion-Sicht brauchst du ein Tool, das den ersten Eindruck und die Klarheit der Seite bewertet, nicht nur Metriken. Der kostenlose Scan von Figgle ist auf diese Conversion-Hebel ausgelegt und braucht keine Anmeldung.
Was ist wichtiger: Ladezeit oder Inhalt?
Beides hängt zusammen, aber der Inhalt entscheidet oft zuerst. Eine schnelle Seite mit unklarer Botschaft verliert Besucher trotzdem. Erst wenn jemand versteht, worum es geht, und einen klaren nächsten Schritt sieht, zahlt sich gute Technik aus. Sehr langsame Seiten solltest du allerdings zuerst beheben.
Muss ich für eine Analyse etwas installieren?
Nein. Ein guter Conversion-Scan läuft über deine öffentliche URL, ohne dass du etwas einbaust. Du gibst die Adresse ein und bekommst die Auswertung. Erst wenn du Verbesserungen testen oder dauerhaft ausspielen willst, kommt ein kleines Snippet ins Spiel, das in rund zehn Minuten eingebaut ist.
Lass deine Seite in unter einer Minute auf die echten Conversion-Hebel prüfen, kostenlos und ohne Anmeldung.
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